Inneres Zeitalter
Rutsche von einer Minute zur anderen aus dem alten inneren Zeitalter. In ein neues „Wer-will-ich-Sein“-Wagnis, raus aus der alten Haut, damit eine neue wachsen kann. Es werden Möbel umgestellt, diverse angesammelte Dinge entsorgt, der Staubwedel geschwungen, sich gewundert über die Anhäufungen von Erinnerungsstücken. einige dürfen sich vergessen. Ein paar Bücher müssen sich andere Leserinnen und Leser suchen, ich helfe ihnen dabei. Lasse sie los. Wie ich so vieles loslasse. Und dann doch wieder nicht. Manches darf noch eine Runde bleiben.
Regale abgestaubt, Bücher hin- und hergeräumt, neue Ordnung kann kommen – mittendrin im Chaos die Frage „War das nötig?“ – das Knie schmerzt, der Rücken tut weh und das aus der alten Ordnung gerissene Zimmer ächzt. Sehe mir das Chaos an, versinke. Dann der Impuls einfach weiterzumachen im Finden einer neuen Ordnung. Mit weniger Dingen um mich herum. Mehr Klarheit im Kopf. Die wieder einige Zeit halten wird bis zum nächsten inneren Zeitalter.
14.10.2024
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