Dem Lächeln ein rosarotes Kleid anlegen, die Mundwinkel höher ziehen, die Augen blank polieren, das Haar ordentlich frisieren. Ein braves Lächeln.
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Im Gras liegen, der Biene mit Blicken folgen, das Summen noch im Ohr, dem Himmel ein Lächeln ins Blau werfen, es kommt zurück.
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Die Phantasie serviert dir ein Bild, es schmeckt nach Erinnerung, und du lächelst.
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In der menschenvollen U-Bahn öffnet ein Lächeln so manche Tür, die Einkaufstasche wird nicht leichter, aber der Moment schöner.
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Die vielen Lächeln-Fotos ergeben wie viele Tausend Meter Gesamtlächeln? Und kann ich mir davon einen Meter abschneiden, dir und mir umhängen und wir wären glücklich?
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Ein komischer Moment, wir lächeln uns an, Erlächelte Verbündete für eine Minute.
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Die Mutter im Sarg lächelt. Friedlich. Das Lächeln als Trost. Die Bestatterin hat ihr Bestes gegeben. Es hängt schief im Gesicht, so hat sie nie gelächelt.
19.04.2026
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Lächeln
Ihr Lächeln fiel zu Boden, sie hob es auf, klopfte den Staub aus den Mundwinkeln. Setzte es erneut auf.
Ihr einziges Lächeln: Für Unsicherheit, für Schmerz, für Sehnsucht, ab und zu für Freude.
Der Koffer war zu klein für all die anderen Lächeln.
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